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Showrooms sind gerade in der aktuellen Zeit ein sehr effektives Marketingtool: Du kannst in  dieser Art von digitalem Ausstellungsraum deine Produkte von ihrer besten Seite präsentieren und Interessenten haben die Möglichkeit sie hautnah zu erleben. Virtual Reality erfindet Showrooms auf einzigartige Weise neu. Lade deine Kunden ein auf eine virtuelle Reise durch dein gesamtes Produktsortiment.

Im Gegensatz zu einem physischen Showroom, wie beispielsweise auf einer Messe, ist ein VR-Showroom weder an einen bestimmten Ort, noch an eine Fläche gebunden. Sämtliche physische Grenzen fallen in der virtuellen Welt weg und es entstehen ungeahnte Möglichkeiten. Dazu einmal ein Beispiel: Du arbeitest für ein Modelabel und möchtest die neue Herbstkollektion in einem Showroom präsentieren? In VR kannst du dafür sehr einfach ein passendes faszinierendes Szenario erschaffen.

VR-Showroom – Ein immersives Erlebnis im Herbstwald

Stell dir einmal vor, du setzt eine VR-Brille auf und stehst plötzlich inmitten eines goldgelb-schimmernden Herbstwaldes. Die Sonne strahlt durch die dichten Baumwipfel und das bunte Herbstlaub fällt leise auf den feuchten Waldboden. Du riechst den Duft von nasser Erde und spürst den sanften Wind auf deiner Haut. Du spazierst zu einer Lichtung und vor dir eröffnet sich eine weite Fläche, die von der Abendsonne in orangefarbenes Licht getaucht wird. Auf dieser Lichtung wallen in der Luft schwebende Herbstmäntel, Jacken, Schals und andere Kleidungsstücke seicht im Wind. Du kannst auf sie zugehen, sie dir aus nächster Nähe ansehen und drum herumlaufen. Ein Klick – und die Kleidung verändert ihre Farben. Ein weiterer Klick – und die Kleidungsstücke werden miteinander kombiniert.

Ist dies nicht eine wundervolle Art, um Kleidung raffiniert in Szene zu setzen? Selbstverständlich ist das nur einer von vielen möglichen Anwendungsfällen. Ein virtueller Showroom könnte auch so aussehen: Die neue leckere Eissorte wird in einer Strandkulisse präsentiert, während die Sonne das Wasser glitzern lässt und Wellen fast bis an deine Zehenspitzen reichen. Oder auch so: Du beobachtest riesige Bagger und Kräne in Aktion direkt auf einer matschigen Baustelle. In VR kannst du deine Kunden an jeden Ort deiner Wahl teleportieren: In das oberste Stockwerk eines Wolkenkratzers, in die Tiefen des Ozeans oder gar auf einen anderen Planeten. Jede Anwendung ist genauso individuell wie die Produkte – maßgeschneidert auf deine Wünsche.

Grenzenlose Individualität mit einem virtuellen Showroom

Für die Erstellung deines ganz eigenen und individuellen Showrooms können die zu präsentierenden Produkte nach Bedarf im Detail eingescannt und auch mit der CI deines Unternehmens verknüpft werden. Du kannst deinen virtuellen Showroom auch durch interaktive und multimediale Elemente erweitern und den Kunden essentielle oder optionale Informationen zukommen lassen. So lassen sich zum Beispiel zusätzlich interessante Unternehmensinformationen in Form von Bildern, 360-Grad-Videos, PDFs oder Texttafeln einbinden, abspielen und betrachten. In naher Zukunft ist es vorstellbar die Erfahrung sogar noch durch die Einbindung beispielsweise verschiedener Gerüche oder simulierte Windböen erweitern zu können.

Anders als ein physischer Showroom endet ein VR-Showroom aber nicht bei Produktpräsentationen, denn du kannst auch ganze Services oder Dienstleistungen auf unverwechselbare Weise darstellen. So können deine Kunden sehr einfach und fast spielerisch mit einer VR-Brille und einem entsprechenden 360°-Video immersiv einen kleinen Einblick in verschiedene Fahrgeschäfte eines Freizeitparks bekommen oder die Beratung einer Consulting-Firma live miterleben.

VR für praktikable Lösungen

Der große Vorteil eines Showrooms in Virtual Reality: Deine Interessenten müssen nicht erst eine lange Reise auf sich nehmen und die entsprechenden Ressourcen können eingespart werden. Stattdessen können sie deine Produkte von jedem beliebigen Ort mit Internetzugriff aus erleben. Du kannst den Showroom zum Beispiel direkt zu deinen Kunden bringen, indem du ihnen eine VR-Brille zuschickst. Oder du besuchst deine Interessenten persönlich und bringst zusätzlich zur VR-Brille ein Beispielprodukt zum Fühlen mit. In Verbindung mit einer VR-Brille können in einem kleinen Koffer sozusagen ganze Kollektionen oder riesengroße Maschinen transportiert werden. Die virtuellen Räume lassen sich absolut individuell gestalten und auch die Produkte können in jeder beliebigen Kombination dargestellt werden. Ist der virtuelle Raum dann erst einmal erstellt, kann er so oft es einem beliebt wiederverwendet werden oder auch entsprechend ohne großen Aufwand erweitert, farblich abgeändert oder neu ausgestattet werden – es entsteht hierbei also nur ein einmaliger Aufwand!

Außerdem möglich: Du machst den Showroom als Werbekampagne für jeden auf dem PC oder Mobilgerät zugänglich. Dann brauchen die Interessenten nicht einmal eine VR-Brille und er kann einfacher für die breite Masse zugänglich gemacht werden . Das nimmt der Erfahrung zwar einen Teil der Immersion – dafür kannst du den Ausstellungsraum aber überall weiterverwenden und auch über zusätzliche Kanäle wie der Webseite oder Social Media vermarkten.

Keine physische Interaktion

Uns ist bewusst, dass ein virtueller Showroom nicht in allen Fällen Sinn macht. Denn physische Interaktion ist mit einer VR-Brille natürlich nicht in dem Maße möglich wie es bei einem persönlichen Treffen der Fall wäre. Einige Sinne können zwar in einer VR-Erfahrung angesprochen werden, aber eben nicht alle. Auch der zwischenmenschliche Kontakt ist nicht derselbe, wobei es durch Avatare die Möglichkeit gibt sich mit dem Kunden in dem Showroom zu treffen, ihn gezielt und in Verbindung mit einem Verkaufsgespräch durch eben diesen zu führen und eventuell aufkommende Fragen direkt beantworten zu können.

Ebenfalls gibt es intelligente Zwischenlösungen, bei denen beispielsweise Gerüche mit eingebunden werden. Wenn du Lebensmittel vermarkten möchtest, können diese natürlich auch in echt verkostet werden oder, wenn es um Kleidung geht, Stoffe zum Fühlen mitgebracht werden.

Wir freuen uns auf dich!

Generell gilt: Ein virtueller Showroom bietet sich für manche Projekte mehr an, als für andere. Spezielle Workshops oder Kochkurse in einer Ausstellungsküche sind in VR zum Beispiel zum jetzigen Augenblick nicht möglich. Die Bedienung von Geräten oder die Ergänzung eines physischen Showrooms durch eine VR-Erfahrung funktionieren hingegen hervorragend und sorgt bei Interessenten ebenso wie Kunden für den benötigten WOW-Faktor. Wenn du Interesse hast, kontaktierst du uns am besten einfach und wir besprechen gemeinsam, ob ein VR-Showroom für dein Unternehmen sinnvoll ist und wie die entsprechende Umsetzung aussehen kann. Wir freuen uns von dir zu hören!

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Suhail Ahmad

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Suhail Ahmad – Individual Solutions & Business Development