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In der Welt rundum Virtual Reality hat sich in den vergangenen Monaten einiges getan. Von neuen Standalone-Brillen über eine innovative VR-Plattform bis hin zum steigenden Interesse an Virtual Reality Messen. Hier erfährst du alles Wissenswerte aus der virtuellen Realität.

Oculus Go verlässt den Markt und macht Platz für Neues

Die Standalone-VR-Brille Oculus Go für Einsteiger und Entertainment-Freunde wird seit Juni 2020 offiziell nicht mehr verkauft. Als Grund gab Oculus an, sie würden sich auf die Zukunft von VR konzentrieren wollen. Das bedeutet konkret, dass Oculus sich verstärkt der Herstellung sogenannter 6-DOF-Brillen widmen möchte – wie beispielsweise die Brille Oculus Quest eine ist. Der größte Unterschied zu 3-DOF-Brillen ist, dass 6-DOF-Brillen auch die Bewegungen des Nutzers im Raum erfassen können. Dadurch lassen sich realistischere Szenarien erleben. Zum Beispiel kann sich der Nutzer auf den Boden hocken und umherlaufen, um einen besseren Blick in eine Maschine zu bekommen oder diese mit seinen Händen bedienen.

Da die Bewegungsmöglichkeiten von einer Oculus Go Brille so stark eingeschränkt sind, wurde sie oftmals nur als Medienabspielgerät für 360-Grad-Videos (360 Grad Kamera) oder Minigames genutzt. Die Oculus Go verschwindet vom Markt und hinterlässt eine Lücke, die zum Beispiel die beiden Konkurrenten Pico oder Lenovo  füllen wollen. Mit der G2 4K S und der G2 4K Enterprise kündigte Pico gleich zwei neue Geräte an. Die beiden Brillen werden als hochauflösende Videobrillen für den B2B-Bereich vermarktet.

Alle Besitzer einer Oculus Go-Brille können diese natürlich weiterhin nutzen – ab 2022 enden jedoch Fehlerbereinigungen sowie die Verfügbarkeit von Sicherheitsupdates. Außerdem werden keine neuen Features mehr veröffentlicht. Ab dem 18. Dezember dieses Jahres werden auch keine Apps mehr im Store zugelassen.

Oculus Enterprise Plattform – für das unternehmerische Umfeld

Oculus veröffentlichte vor kurzem die All-in-One Enterprise Plattform zur Unterstützung von VR-Unternehmen. Diese neue Plattform soll insbesondere das Management mehrerer VR-Brillen gleichzeitig erleichtern. Das funktioniert wie folgt: Ein Administrator kann über eine App auf alle Brillen simultan zugreifen. So kann der jeweilige Administrator beispielsweise Anwendungen auf mehreren Brillen gleichzeitig installieren, deinstallieren, aktualisieren oder verwalten. Das spart viel Zeit, da er alles von einem Ort aus steuern kann – ohne jede VR-Brille einzeln einstellen zu müssen.

Bei Oculus Enterprise wurde zugunsten der minimalistischen und intuitiven Steuerung auf einen App-Store verzichtet. Stattdessen wurde die Plattform mit einem sogenannten Kiosk-Modus ausgestattet, über den ein Administrator jedem Gerät ein App-Erlebnis zuweisen kann. Bisher wurde die Plattform hauptsächlich von Unternehmen zur Erweiterung von Trainingsprogrammen oder zur Produktivitäts-Steigerung verwendet. Ein Beta-Channel für Tests bestimmter Anwendungen ist noch nicht verfügbar.

Umstieg auf virtuelle Messen

Viele Messen und Messegesellschaften leiden weiterhin unter dem Verbot von Großveranstaltungen wegen des Corona-Virus – und sind daher gezwungen, sich nach Alternativen umzusehen. Genauso trifft es natürlich auch die Aussteller. Sie müssen nun unkonventionelle Wege gehen und ihre Produkte in der digitalen Welt präsentieren. Dieser Umschwung birgt aber auch eine große Chance, denn so bauen sie ihre digitalen Strategien aus und sind für die Zukunft hervorragend gewappnet. Da ist es keine große Überraschung, dass auch die digitalen Vermarktungs-Möglichkeiten immer weiter ausgebaut werden. Zahlreiche XR-Unternehmen erkennen die starke Nachfrage und passen sich den neuen Umständen an, indem sie jetzt genau die passenden Lösungen entwickeln.

Auf Virtual Reality Messen können Aussteller ihre Produkte ähnlich zu einer physischen Messe präsentieren. Hinzu kommen neue ungeahnte Optionen, die auf diese Weise in der Realität unmöglich wären. Auf das gewohnte Messe-Flair muss kein Besucher einer virtuellen Messe verzichten. Bei virtuellen Messen hat sich insbesondere eine Variante bewährt. Und zwar die Ergänzung von physischen Messeständen durch VR, beispielsweise mithilfe einer VR-Station. Eine zweite Möglichkeit ist die komplette Verlagerung eines Messestandes in die virtuelle Welt. Diese Variante hat zurzeit besonders starkes Potenzial. Denn hierdurch können für die Vermarktung neue Wege gegangen werden, anstatt sie zwischenzeitlich komplett auf Eis zu legen. Eine Messe mit mehreren Messeständen in VR ließe sich auch mit einer Kooperation verschiedener Firmen realisieren. Wenn du mehr über virtuelle Messen erfahren möchtest, lies dich dazu gerne hier noch weiter ein.

Faszinierende Aussichten mit der brandneuen Unreal Engine 5

Ende 2021 soll die Vollversion der neuen Unreal Engine 5 erscheinen, eine Vorschau-Version wird es bereits im Frühjahr geben. Eine Engine ist grundsätzlich für die visuelle Darstellung beispielsweise von Spielverläufen zuständig. Diese neu entwickelte Engine von Epic Games legt den Fokus auf Spielkonsolen der nächsten Generation, soll aber ebenfalls für den PC erscheinen. Das Team hinter Unreal Engine hat sich zum Ziel gesetzt, grafische Darstellung auf fotorealistischem Niveau von Film-CGI und dem realen Leben zu ermöglichen. 

Die neue Unreal Engine beinhaltet zwei moderne Kerntechnologien. Die Erste nennt sich Nanite und ermöglicht Design-Artists die Freiheit, so viele Details zu erzeugen, wie das menschliche Auge erkennen kann. Die zweite Innovation der neuen Engine mit dem Namen Lumen ist eine revolutionäre Beleuchtungstechnik, die unmittelbar auf Szenen- und Lichtveränderungen reagieren kann. Anders ausgedrückt, schafft sie eine glaubhafte Darstellung von Lichtreflexionen in Echtzeit. 

Im Hinblick auf den Einsatz der Engine in Virtual Reality lassen sich gleich zwei Vorteile aus diesen neuen Technologien erschließen. Einerseits sparen sie Zeit in der Entwicklung und andererseits ermöglichen sie noch detailliertere visuelle Darstellungen. Wie sehr sich die Engine tatsächlich in der späteren Praxis bewährt, lässt sich zu diesem Zeitpunkt aber noch nicht sagen.

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