Weiterbildungen in der VR und AR Branche können aus verschiedenen Gründen Sinn machen. Die Lehrinhalte gehen bei den Weiterbildungsangeboten weit über den Bereich des Gamings hinaus. Mit einer Weiterbildung in VR/AR kann man beispielsweise sich in Bereichen wie Werbung, Sicherheitstrainings oder Gaming spezialisieren.

Wie kann VR/AR für Aus- und Weiterbildungen genutzt werden?

Virtual- und Augmented-Reality ist nicht nur für Gaming geeignet. Die Medien behandeln das Thema oft in Zusammenhang mit Gaming, aber die Einsatzmöglichkeiten der Technologie sind wesentlich umfangreicher als nur für eine immersive Umgebung für Computerspiele. Weiterbildungen profitieren von Virtual Reality Umgebungen stark.

Virtual- & Augmented Reality: vielseitige Anwendungsmöglichkeiten

Nicht nur die Gaming-Welt nutzt die Vorteile von AR und VR. Auch Anbieter von Aus- und Weiterbildungen und Webetreibende nutzen die Vorteile von AR und VR. Virtual Reality hilft in Aus- und Weiterbildungen, denn so müssen Auszubildende und Teilnehmer keine weite Anreise auf sich nehmen, oder sich in gefährliche Situationen versetzen. Anbieter müssen durch den Einsatz von AR oder VR kein teures Material zur Verfügung stellen.

Die virtuellen Welten können darüber hinaus auch Lehrinhalte viel anschaulicher und lebendiger vermitteln. Durch AR und VR müssen Medizinstudenten nicht mehr mit Büchern lernen. Stattdessen können sie einen menschlichen Körper und seine unterschiedlichen Organe in Lebensgröße studieren.

Warum sind VR/AR Weiterbildungen sinnvoll?

Viele Lehrinhalte, wie die Organe des Körpers, sind eher abstrakt. Bücher können solche Themen nur schwer vermitteln. Eine Virtual Reality dagegen verwandelt diese abstrakte Lehrinhalten in konkrete Situationen.

In der Ausbildung von Piloten oder Zugführern setzen die Ausbilder schon lange auf die Vorteile der Virtuellen Realität. In diesen Fällen erfolgt die Ausbildung in einem tatsächlich nachgebautem Cockpit oder Führerstand.

Virtuelle Realität bietet aber noch viel weitergehende Möglichkeiten für Aus- und Fortbildung. Sie erlaubt die unterschiedlichsten Trainingsszenarien kostengünstig und sicher umzusetzen. Für die unterschiedlichsten Berufsgruppen werden wirklichkeitsnahe Umgebungen erstellt, bestimmte Herausforderungen programmiert und der Fortschritt der Teilnehmer beobachtet.

Sowohl Teinehmer als auch Arbeitgeber profitieren von VR-Weiterbildungen

Die Teilnehmer profitieren bei der Schulung auf mehreren Ebenen von Virtual Reality. Denn im Gegensatz zu konventionellem Frontal- oder Gruppenunterricht, oder E-Learning Angeboten am Bildschirm versetzt die Virtual Reality die Teilnehmer in die tatsächliche Umgebung. Sie können so eine konkrete Situation wie im tatsächlichen Leben erfahren. Studien und Erfahrungen zeigen, dass die in einer immersiven virtuellen Realität gelernte Inhalte besser von den Lernenden verarbeitet werden und der Schritt in die Praxis leichter fällt.

In den allermeisten Fällen ist die Fortbildung in einer VR oder AR Umgebung nur das Bindeglied zwischen Theorie und Praxis. Hier können Lernende das Wissen, dass sie sich theoretisch angeeignet haben, ausprobieren. Dadurch fallen ihnen die ersten Schritte in der Praxis leichter und die Unternehmen können viel Zeit und Geld bei der praktischen Ausbildung sparen.

Kreative Beispiele für VR/AR Schulungen und Weiterbildungen

Fast alle Branchen können von AR und VR in Aus- und Weiterbildungen profitieren. Jedem Schreinermeister steht das Herz still, wenn sein Auszubildender das erste Mal an der Kreissäge steht und das Werkstück auftrennen soll, ohne sich dabei die Hand abzuschneiden. Wenn die Berufsschulen im Maschinenlernkurs mit AR und VR arbeiten, können die Lehrlinge hier erste Erfahrungen an einer lebensechten Kreissäge sammeln, ohne sich in Gefahr zu begeben.

Auch in Weiterbildungen minimieren AR/VR-Schulungen Gefahren. Ein Kettensägenlehrgang kommt irgendwann an den Punkt, an dem die Teilnehmer ihren ersten Baum fällen müssen. In der echten Welt nicht ungefährlich, aber in der virtuellen Realität völlig problemlos.

Bei der Deutschen Bahn können Ingenieure in einer Virtuellen Umgebung lernen, Züge zu reparieren. Ohne VR muss hierfür für jeden Lehrgang ein Zug bereitgestellt werden. Stattdessen stellt die Bahn den Teilnehmern von diesen Schulungen nun VR-Technik zur Verfügung. Hier können die Teilnehmer in aller Ruhe in der Lokomotive auf Fehlersuche gehen, jede Klappe öffnen und jeden Knopf drehen, bis das Problem gelöst ist.

Bei kleineren Werkstücken muss keine komplette Virtuelle Realität produziert werden. Stattdessen reicht es Maschinenbauern bereits, den nächsten Automotor in ein Klassenzimmer zu projizieren. Hier können sie den virtuellen Motor aus jeder Perspektive betrachten und auf Schwachstellen überprüfen.

Fazit – für welche Branchen sind VR/AR Schulungen sinnvoll?

VR und AR Schulungen lassen sich in buchstäblich allen Branchen anwenden. Mit AR und VR können Anbieter Lehrinhalte in einer sicheren Umgebung kostengünstig vermitteln. Davon profitieren nicht nur die Unternehmen. So sparen Anbieter und Unternehmen Kosten und müssen keine teuren Anschauungs- und Trainingsobjekte mehr zur Verfügung stellen.

Auch die Teilnehmer an den Aus- und Weiterbildungen profitieren. Anstatt lange Theorie zu pauken  und dann innerhalb kürzester Zeit das Gelernte in der Praxis anzuwenden, wenden sie nach einer Einweisung, das Gelernte virtuell an. So werden die Inhalte anschaulicher und gründlicher vermittelt.