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Durch die Messehalle schlendern, sich mit anderen Besuchern und Ausstellern austauschen, eigene Produkte bewerben – all das ist heute auch virtuell von zu Hause aus möglich. Hast du vielleicht unseren Blog in den letzten Wochen verfolgt?. Dann ist dir sicher aufgefallen, dass wir uns aufgrund der Corona-Krise verstärkt mit dem Thema virtuelle Messen in Virtual Reality (VR) und Augmented Reality (AR) beschäftigt haben. In unseren Augen ist eine digitale Messe eine unvergleichliche Alternative zu einer physischen. Dabei ist uns immer wichtig, dass dies keine Notlösung für die aktuelle Situation ist, sondern zeitgleich eine innovative Investition in die Zukunft. Heute möchten wir dir Antworten auf sieben klassische Fragen zum spannenden Thema VR-Messen geben – und dir so die „virtuelle Event-Welt“ ein Stück weit greifbarer machen.

1. Welche virtuellen Messeformate sind möglich?

Virtuelle Messen: Welche Möglichkeiten gibt es?

Fangen wir an mit einer kurzen Einführung in virtuelle Messen, damit du eine realistische Vorstellung von den zahlreichen Möglichkeiten bekommst. Zwei Varianten virtueller Messen haben sich im Laufe der Zeit besonders bewährt: Zunächst lassen sich herkömmliche physische Messen durch Virtual Reality ergänzen. Das kann so aussehen, dass beispielsweise am jeweiligen Messestand eine VR-Station aufgebaut wird. Die Besucher deines Standes können dadurch mithilfe einer VR-Brille vom Messegelände an einen anderen Ort teleportiert werden – und zum Beispiel eine virtuelle Werksführung oder ein 360-Grad-Video direkt vom Messestand aus erleben. Bei dieser Form von hybriden Messen wird das Beste aus beiden Welten kombiniert. Ist die Messe optimal geplant, dann unterstützen beide sich gegenseitig.

Gibt es auch eine zu 100% virtuelle Messe?

Als zweite Variante lassen sich Messen auch in die virtuelle Welt verlagern. Hierbei lösen sich die Grenzen einer physischen Messe komplett auf. Das Messegelände kann zum Beispiel so groß sein, wie es in der Realität unmöglich wäre, oder gar auf einem anderen Planeten stattfinden. Die so wichtigen Faktoren einer herkömmlichen Messe, wie Netzwerken, Neues lernen und Vermarktung sind hier auf unkonventionelle Weise weiterhin möglich. Zu beachten ist dennoch, dass hier der persönliche Kontakt ein anderer ist. Wenn du mehr über das Potenzial von virtuellen Messen lesen möchtest, kannst du dir hier gerne ein genaueres Bild davon machen.

2. Wie lässt sich eine virtuelle Messe online umsetzen?

Virtuelle Messen

Auf einer VR-Messe sind alle Objekte, Produkte und Räume selbstverständlich nur virtuell vorhanden. Diese 3D-Modelle werden per Internetverbindung über den jeweiligen Browser geladen. Der Vorteil: Die Internetverbindung wird nicht überlastet, da nur die Objekte im direkten Sichtbereich geladen werden müssen. Wenn die Messe auf besonders großer Fläche stattfindet, können die Besucher auch im Vorfeld einen Teil der virtuellen Messe als Anwendung herunterladen und installieren. Das schont die Internetverbindung im Nachhinein und macht die Erfahrung flüssiger. Damit die Kommunikation mit anderen Messebesuchern nicht zu kurz kommt, können die Gäste untereinander auch Kontaktdaten übers Netz austauschen, Livestreams anschauen oder sich in virtuellen Räumen miteinander unterhalten.

3. Wie setzen andere Unternehmen Virtual Reality im Messebereich ein?

Wie setzen andere Unternehmen virtuelle Messen um

Einige Unternehmen nutzen virtuelle Darstellungen von Produkten und Services im Bereich Messen bereits seit längerer Zeit. Manche Unternehmen nutzen sie auch in Form von VR-Showrooms auf Events als besonderes Highlight. In einem solchen VR-Showroom können sich die Messebesucher virtuell mit Beratern treffen und austauschen. Aber auch unabhängig von Messen setzen viele Firmen bereits VR im Marketing und Vertrieb ein. Besonders praktisch dabei ist, dass die virtuellen Modelle später weiterverwendet werden können, wenn sie erst einmal entwickelt wurden.

Virtuelle Messen

4. Wie lange sollte ein virtueller Messebesuch maximal dauern?

Die Dauer variiert je nachdem, wie sehr die Nutzer bereits an Virtual Reality gewöhnt sind. Zu Beginn kann es anstrengend oder unangenehm für die Nutzer sein, wenn sie sich zu lange in Virtual Reality aufhalten. Um das zu verhindern, empfehlen wir zumeist einen Richtwert von etwa ein bis zwei Stunden. Die tatsächliche Verweildauer unterscheidet sich aber stark von Mensch zu Mensch und lässt sich im Vorhinein nicht bestimmen. Wenn Menschen die virtuelle Messe mittels PC, Smartphone oder Tablet besuchen, empfiehlt sich eine ähnliche Nutzungsdauer. Im Schnitt liegt die mögliche Besuchszeit mit Mobilgeräten wie diesen aber höher – aus dem einfachen Grund, dass die Menschen bereits an die Technik gewöhnt sind.

5. Welche Geräte können für eine digitale Messe genutzt werden?

Virtuelle Messen

Wie du bereits gelernt hast, können Gäste eine virtuelle Messe über verschiedenste Geräte besuchen. Virtual Reality verstärkt natürlich die Erfahrung und kann die Messe zu einem besonders immersiven und spektakulären Erlebnis machen. In den meisten Fällen empfiehlt es sich, die virtuelle Messe zusätzlich für PC, Tablet oder Smartphone zugängig zu machen. Da die meisten Menschen mit diesen Geräten bereits vertraut sind und keine zusätzlichen Geräte benötigt werden.

6. Wie viele Menschen können gleichzeitig eine VR-Messe besuchen?

Aus technischer Sicht können mehrere hundert Menschen gleichzeitig eine VR-Messe besuchen. Zum Beispiel können mehrere virtuelle Räume entwickelt werden, in die jeweils hunderte Besucher hineinpassen. Für die Besucher wirkt es trotzdem wie eine einheitliche Messe – auf diesem Wege können sogar mehr als tausend Menschen gleichzeitig teilnehmen. Die Besucher haben in diesem Fall nur mit einem Teil der Besucher direkten Kontakt. Das sollte aber kein Problem darstellen, da bei einer hohen Besucherzahl ohnehin nicht genügend Zeit vorhanden ist, um sich mit jedem einzelnen Besucher auszutauschen. Es lässt sich in jedem Fall festhalten, dass es für jedes Projekt verschiedenste technische Ansätze gibt und für jede Größe die richtige Lösung.

7. Sind Kick-Off Veranstaltungen möglich und machen sie überhaupt Sinn?

Genauso wie jede andere virtuelle Veranstaltung lassen sich auch Kickoff-Veranstaltungen virtuell durchführen. Dabei sind ebenso Meet &Greet Abende denkbar – bei denen das wertvolle Networking nicht zu kurz kommt. Auch auf Musik und Bühnenprogramm muss in der virtuellen Welt niemand verzichten. Ein weiteres Argument für VR in Zeiten, in denen Präsenzveranstaltungen nur unter erschwerten Bedingungen möglich sind. Ein virtuelles Event ersetzt zwar noch nicht das physische, kann aber ein unverwechselbares Alleinstellungsmerkmal schaffen, das für große Begeisterung bei den Besuchern sorgt.

Haben wir dein Interesse geweckt?

Wir hoffen dir das Thema virtuelle Messen in diesem Blog ein wenig näher gebracht zu haben – Und einige Fragen klären zu können. Wenn du weitere Fragen oder Ideen hast, dann melde dich gerne bei den VR-Experten von World of VR. Wir freuen uns auf dich!

Tipps für deinen Virtual Reality Messestand bekommst du hier.

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Suhail Ahmad – Individual Solutions & Business Development

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