In Zeiten der Digitalisierung und Nutzung moderner Technologien liegt es für Unternehmen nahe, diese neuen Welten für sich zu nutzen und von den Veränderungen am Markt zu profitieren. Vor allem der Begriff „Welt“ spielt dabei eine zentrale Rolle – in Form einer Virtual Reality.

Virtual-Reality

Virtual Reality – eine kurze Definition

Wenn über Virtual Reality (in Kurzform auch häufig als VR bezeichnet) gesprochen wird, so ist die Rede von einer digitalen, künstlichen Welt, die mithilfe spezieller Soft- und Hardware erzeugt wird. Diese digitale Wirklichkeit geht über vorher bestehende 3D-Technologien weit hinaus, da sie ein umfassendes Erlebnis ermöglicht. Durch die Nutzung einer Brille wird der User in eine Simulation versetzt, die sich umfassend in einem 360°-Verhältnis um ihn herum erstreckt und das Gefühl vermittelt, er sei gänzlich in diese alternative Welt abgetaucht. Auch Interaktionen mit der digitalen Realität (etwa durch zusätzliche Handstücke oder durch Augensteuerung) sind möglich. Neben der Verwendung von Virtual Reality in der Gaming-Industrie wird der Technologie vorausgesagt, dass sie in der Zukunft prägend für den Alltag und den individuellen Medienkonsum sein wird. Daraus ergeben sich viele Chancen, wie dieser Technologie-Treiber von Unternehmen genutzt werden kann und welche neuen Interaktionsebenen denkbar werden.

Über den derzeitigen Stand von Virtual Reality

Während VR für viele noch ein recht abstraktes Konzept ist, feiert diese Technologie in anderen Bereichen bereits große Erfolge – und wird nicht zuletzt durch die Gaming-Industrie und federführende Unternehmen bereits stark verbreitet. Virtual Reality als Technologie-Treiber sorgt dafür, dass die Entwicklung der nötigen Soft- und Hardware schnell voranschreitet und in vielen Bereichen bereits gut aufgestellt ist. Da es sich bei VR um eine umfassende Simulation einer digitalen Welt handelt, werden an die technischen Komponenten jedoch hohe Ansprüche gestellt. Vom Prozessor über den Chip bis hin zur Display-Qualität ist es folglich wichtig, hochwertig ausgestattet zu sein. Sind diese Komponenten ausreichend vorhanden, gibt es nur noch wenige Grenzen des Möglichen.

Diese Hardware wird zur Umsetzung benötigt

Neben einer gut aufgestellten technischen Grundlage wird für die Nutzung von Virtual Reality vor allem eine weitere Komponente benötigt: Eine VR-Brille als Hardware, die das Erlebnis erst möglich macht. Auch in diesem Bereich hat sich in den letzten Jahren bereits viel getan, sodass verschiedene Hersteller diverse spezialisierte VR-Brillen zu unterschiedlichen Preisen anbieten. Durch zwei hochauflösende Displays in der Brille werden digitale Bilder erzeugt, die mit einer gekoppelten Sensorik reagieren. Bewegt der Nutzer den Kopf, registriert die Sensorik die Veränderung von Lage und Position und passt die laufend erzeugten Bilder entsprechend an. Vergehen zwischen dem Sensorik-Signal und der Bilderzeugung weniger als elf Millisekunden (diese Zeit wird als Motion-to-Photon-Latency bezeichnet), so entsteht der Eindruck der Virtual Reality.

Am Markt haben sich derzeit verschiedene Systeme etabliert, die jeweils eigene Ansätze für die benötigte Brille etablieren. So gibt es Klassiker wie die Oculus Rift, die ein High-End-Headset mit einer entsprechenden Peripherie verbindet und an einen Computer angeschlossen wird. Auch Hersteller wie HTC (in Verbindung mit dem Spieleentwickler Valve, die das HTC Vive konzipiert haben) oder Sony (mit seiner Playstation VR) sind ganz vorne mit dabei. Aber auch andere Ansätze zeigen Erfolg: So ermöglichen beispielsweise das Samsung GearVR oder Google Cardboard (aus Pappe!), dass der Nutzer sein Handy vorne in die Brille integriert und die virtuelle Realität ganz ohne PC verwenden kann. Komplett ohne Handy oder angeschlossenen PC kommen zudem moderne, autarke VR-Brillen aus, wie beispielsweise die Oculus Quest. Hier ist alles Benötigte bereits integriert und mobil überall einsatzbereit.

Das Potential von Virtual Reality – So können Unternehmen profitieren

Insbesondere im Unternehmensbereich zeigt Virtual Reality nicht nur ein großes Potential, sondern hat seinen Nutzen in vielen Bereichen bereits bewiesen. In Branchen, die einen hohen Bedarf an Projektplanung besitzen – wie beispielsweise die Immobilienbranche oder das Bauwesen – kann eine gezielte Verwendung von VR zur Visualisierung dienen, um einen virtuellen Rundgang zu ermöglichen und abstrakte Strukturen real greifbar zu machen. Und auch im Marketing zeigt diese Technologie Wirkung, indem Konzepte nicht nur erklärt, sondern gleich dargestellt werden können. Darüber hinaus sind viele weitere Bereiche denkbar: Von der Möglichkeit des interaktiven Lernens (in der Bildungsbranche) und Trainierens von Arbeitsabläufen über die Erzeugung künstlicher Show-Rooms bis hin zur Simulation von Erlebnissen ist das Potential nahezu unerschöpflich.