Wenn Du ein Virtual Reality Projekt planst, können Fehler wertvolle Zeit kosten. Damit es gar nicht erst so weit kommt, möchten wir Dir einige Fehler präsentieren, die sich im Vorhinein vermeiden lassen.

1. VR-Technik: Trends im Blick behalten

Die Technik für Virtual Reality (VR) entwickelt sich rasant. Das geplante VR-Projekt soll in einem halben Jahr stattfinden? Dann bedenke, dass in sechs Monaten ganz neue VR-Brillen auf dem Markt sein können. Wer bei der Planung bereits an die Zukunft denkt, handelt vorsorglich. Läuft die App auf aktuellsten VR-Brillen, dann kann das Produkt auch noch die nächsten ein bis zwei Jahre genutzt werden.

2. Schlaue Kombinationen

Denk daran, dass sich verschiedene Dinge miteinander kombinieren lassen. Wer intelligent plant, spart sich doppelte Arbeit und somit auch Zeit und Geld. 3D-Modelle, die sowieso für Dein Projekt entwickelt wurden, können in weiteren Anwendungen verwendet werden. Die 3D-Modelle können beispielsweise in einem VR-Showroom ausgestellt und zusätzlich für eine Augmented Reality (AR) Anwendung genutzt werden. Eine weitere Idee wäre folgende:
Eine WebVR-Tour wird durch Cardboards erweitert. Mit Cardboards kannst Du deinen Kunden das VR Erlebnis kostengünstig mit auf die Hand geben und auch Besuchern auf Messen überreichen. Dadurch erleben Kunden dein Unternehmen nicht nur hautnah, sondern auch Partner und mögliche neue Mitarbeiter können sich einen immersiven Eindruck deines Unternehmens verschaffen.

3. Wiederverwertung von VR Inhalten

Auch die Inhalte kannst Du für verschiedene Zwecke gut  nutzen – wenn sie im vorhinein souverän konzipiert wurden. Mit dem Video-Material einer Virtual Reality Anwendung kannst Du zum Beispiel zusätzlich auf sozialen Medien werben oder eine Marketingkampagne starten. So das es für eine moderne Firmenpräsenz am besten geeignet ist. Je nach Marketingstrategie, kannst Du aus einer Applikation also noch viel mehr Nutzen ziehen.

4. Die Vision hinter der Technik

Moderne Technik allein reicht nicht aus, um zu überzeugen. Was soll das heißen? Die VR-Brille kann noch so weit entwickelt sein – Ohne guten Inhalt ist diese nichts wert. Daher solltest Du nie die wichtigsten Fragen außer Acht lassen. Wofür steht Dein Projekt eigentlich? Was soll es vermitteln? Und wozu dient es? Sind die Fragen und ein paar mehr beantwortet, kann die VR-Agentur schließlich ein großartiges Produkt entwickeln, das in jeder Hinsicht überzeugt.

5. Fehlende Tiefe im Konzept

In der Konzeptionierung der VR-App arbeitet die VR-Agentur erste Ideen aus, definiert mit dir zusammen die Ziele und erstellt Prototypen. Je nach Projekt muss auch die passende Hardware oder spezielle Aufbauten berücksichtigt werden. Es ist wichtig, dass die Funktionen, die erzeugte Stimmung und die genaue Zielgruppe festgelegt sind. Ein durchdachtes Konzept stellt sicher, dass das gewünschte Ergebnis, Zeitplanung und Budget eingehalten werden.

6. Fehlendes Mockup

Mockups sind die Prototypen der digitalen Welt. Damit ein Produkt auch wie geplant funktioniert, ist ein Mockup essentiell. Mit dessen Hilfe können schnell Schwachstellen gefunden und das Konzept angepasst werden. Am besten ist es, diese direkt in VR zu erstellen. Nützliche Tools wie Microsoft Maquette oder Google Tilt Brush können hier schnell Licht ins Dunkle bringen. Mit diesem Schritt sollte wirklich nicht außer Acht gelassen werden – denn nur weil etwas in der Theorie funktioniert, muss es nicht auch praktisch in der 3D-Welt funktionieren.

7. Schlechte User Experience

Eine VR- oder AR-Anwendung steht und fällt mit der User Experience, also der Nutzererfahrung. Die Technik ist für viele noch neu, das bedeutet die Nutzer müssen geleitet werden. Bei niedrigen Bildfrequenzen besteht die Gefahr der motion sickness – und dem Nutzer könnte schwindelig werden. Sind App und Hardware aber perfekt aufeinander abgestimmt und die Ziele der Erfahrung erreicht, dann wird das Erlebnis so angenehm und aufregend sein wie geplant.

8. Keine Zeit für Testing

Wer nicht testet, ärgert sich später doppelt. Deshalb lieber ein bisschen Zeit einplanen und die App vor Veröffentlichung auf Fehler überprüfen. Die App sollte bei den Nutzern natürlich nicht Frustrationen auslösen, sondern begeisterung entfachen. Dazu müssen Funktionen, Bedienbarkeit und Darstellung getestet werden. Besonders wichtig ist z.B. auch der monkey test. Dabei versucht der Tester aus Versehen verursachte Fehler hervorzurufen. Konkret bedeutet das, es werden willkürlich Tasten gedrückt um die App absichtlich zu zerstören. Dadurch können auch versteckte Fehler entdeckt werden. So blöd das auch klingt – Du wirst es Deiner VR-Agentur danken, wenn bei der ersten Nutzung deiner Kunden nichts schiefgeht. Technische Fehler schleichen sich besonders bei einer Erstentwicklung immer ein. Doch mit einem strukturierten Verfahren wird den sogenannten Bugs (Fehlern) den gar ausgemacht.

9. Distribution nicht eingeplant

Wie soll die App verbreitet werden und wo erreicht man die Zielgruppe? Wird die App für ein einmaliges Event entwickelt, für die breite Masse oder oder im Unternehmensumfeld? Für jede Option kommt ein anderer Kanal zur Verbreitung in Frage. Wenn die App in einen Appstore landet, sollte immer ein Zeitpuffer eingeplant werden. Denn ab hier liegt oft vieles nicht mehr in der Hand der VR-Agentur – die Appstores können die App aus bestimmten Gründen ablehnen. Und dann muss nachgebessert werden. Im Unternehmensumfeld müssen natürlich auch entsprechende Datenschutzvorgaben eingehalten werden. Sind diese noch nicht vorbereitet, kann die App nicht veröffentlicht werden. Mit einem strukturierten Plan wird dies aber nicht passieren.

Wenn Du einen Ansprechpartner für dein nächstes Projekt brauchst und wissen willst, wie man das Potential aus deinem VR-Erlebnis entfachen könnte, dann melde Dich bei den VR-Experten von World of VR oder Besuch sie einfach in Köln!