Playstation VR: Kurz & Knapp

Die Playstation VR war während der Entwicklung unter dem Codenamen Project Morpheus bekannt. Das Virtual-Reality-Headset, wurde von Sony Interactive Entertainment, exklusiv für die Playstation 4 entwickelt. Aus diesem Grund sind auch die angebotenen Spiele nur exklusiv mit dieser VR-Brille spielbar.

Bereits in den 90er Jahren zeigte Sony großes Interesse an der Entwicklung von VR-Headsets. Daraus entstand bereits 1997 der Glasstron und im Jahr 2002 wurde die PUD-J5A vorgestellt.

Jedoch war dieses Modell nur über den Online-Shop von Sony in Japan erhältlich und nie für den regulären Markt gedacht.

Zwölf Jahre später (2014) stellte dann ein Entwickler des Sony-Teams, auf der Game Developers Conference das „Project Morpheus“ vor. Im September 2015 erfolgte dann die Umbenennung des Projekts in PlayStation VR.

Das Display

Beim Display setzte Sony auf ein 5,7″ RGB OLED 1920 × 1080 Pixel (960 × 1080 Pixel je Auge), mit einer Bildwiederholfrequenz von 120 Hz, das Sichtfeld bietet einen 90 Grad Blickwinkel. Die OLED-Technik wird auch bei Tablets, Smartphones, sowie bei größeren Fernsehern und Computermonitoren eingesetzt.

Die Audioausgabe

Die Playstation VR verfügt über eine 3D Audioausgabe und es können so gut wie alle gängigen Kopfhörer angeschlossen werden.

Bei 3D Audio wird über zwei Mikrofone der Sound aufgenommen. Das aufgenommene wird so verändert, dass es sich anhört bzw. anfühlt, als wäre der Sound rund um den Spieler in diesem Fall.

Die Hardware

Über eine separate Hardware-Box wird die Playstation VR einfach an die Playstation 4 angeschlossen. Diese ist dann für die Grafikberechnung zuständig und gibt das Bild über ein HDMI-Kabel an den Fernseher oder einen Monitor weiter. Das wird vor allem dann zur Notwendigkeit, wenn man mit einem Gegenspieler spielt, der keine VR-Brille besitzt.

In der Verpackung der PS VR ist eine Prozessorbox inklusive, welche eben die Ausgabe auf einen Fernseher ermöglicht. Auch die Audioausgabe erfolgt mit 3D-Audioeffekten über eine 3,5 Millimeter Kopfhörer-Buchse.

Die Software

Eine eigene Software wird prinzipiell nur dann benötigt, wenn man die VR-Brille mit dem PC verbinden möchte. Ansonsten gibt es für die PS VR softwaretechnisch die bereits entwickelten Spiele, die es in jedem herkömmlichen Internet-Shop für Konsolen oder im Fachhandel zu kaufen gibt.

Sollte einem ein herkömmliches Headset nicht genügen, so gibt es natürlich auch eigens von Sony entwickelte Headsets, speziell für die PS VR.

Die Besonderheiten

Diese lassen sich im allgemeinen so zusammenfassen, dass Sony mit der Playstation VR ein Produkt auf den Markt gebracht hat, das es so zuvor noch von keinem anderen Hersteller gab.

Denn das Gesamtpaket und auch der Preis stimmen bei diesem Produkt, auch wenn hier und da noch kleine Makel vorhanden sind.

Besonders auffallend ist bei der PS VR das große Display, das für langen Spielspaß sorgt. Auch die Audioausgabe mit 3D-Audio kann sich sehen lassen, sowie die einfache Handhabung und die vielen Anschlussmöglichkeiten. Die Verkaufszahlen mit Millionen verkauften Exemplaren bestätigen diesen Erfolg. Spieler profitieren vor allem von der guten Auflösung, sehr stabilen Bildraten, höheren Sichtweiten und vielen anderen visuellen Features.