Motion Sickness ist ein Zustand, in dem eine Unstimmigkeit zwischen visuell wahrgenommener Bewegung und dem Bewegungssinn des Gleichgewichtssystems besteht. Je nach Ursache kann sie auch als Seekrankheit, Reiseübelkeit, Simulationsübelkeit, Cyberübelkeit oder Flugübelkeit bezeichnet werden.

Was ist Motion Sickness?

Motion Sickness entsteht durch fehlende Übereinstimmung der Wahrnehmung von Bewegungen und der tatsächlichen Bewegungen. Das bekannteste Beispiel dafür ist die Seekrankheit, bei der das Gehirn die Schiffsbewegungen nicht eindeutig erfassen kann.

Was sind die Symptome?

Motion Sickness verursacht in der Regel eine Magenverstimmung. Weitere Symptome können ebenfalls kalter Schweiß und Schwindel sein. Erste Anzeichen sind in vielen Fällen Blässe oder Kopfschmerzen. In Situationen, in denen man der verursachenden Situation nicht entkommen kann, mündet die Krankheit oftmals in Übelkeit, Erbrechen und dem Verlust oder Schwierigkeiten beim Aufrechterhalten des Gleichgewichts.

Was sind die Behandlungsmöglichkeiten?

Für die Behandlung gibt es verschiedene Medikamente. Die meisten verhindern lediglich das Auftreten von Symptomen. Viele führen auch zu Schläfrigkeit, sodass das Bedienen von Maschinen oder Fahrzeugen während der Einnahme dieser Medikamente nicht erlaubt ist. Zum Einsatz kommen diese Medikamente jedoch nicht bei der auftretenden Motion Sickness durch VR oder AR, sondern eher bei Seekrankheit, Flugübelkeit oder Reiseübelkeit.

Theorien über das Auftreten

Es gibt mehrere Theorien darüber, warum Bewegungskrankheit auftritt: sensorische Konflikte, Augenbewegungen, evolutionäre und posturale Instabilitätstheorien. Es ist hilfreich, sie alle bei der Erstellung von VR-Erlebnissen zu kennen, da sie ein gutes Verständnis dafür vermitteln, warum unser Körper negativ auf Virtual Reality oder Augmented Reality reagiert, was die Ursache der Reisekrankheit ist und wie man sie vermeiden kann.