Unter einem Entwicklungsprozess versteht man grundsätzlich das Vorgehen, in dem eine neue Entwicklung stattfindet. Bei der Softwareentwicklung bedient man sich einem so genannten Vorgehensmodell, welches den Prozess in dessen Komplexität schmälern soll. Dieses Modell hilft die Übersicht zu behalten.

Was ist ein Entwicklungsprozess?

Der Entwicklungsprozess beginnt in der Regel mit einer Idee bzw. einer Anforderung. Anschließend folgen das Design, die Umsetzung und der Praxistest, bevor die Software veröffentlicht werden kann.

Wie gestaltet man einen Entwicklungsprozess?

Hilfreich bei der Entwicklung einer komplexen Software sind Konzepte, Modelle oder Pläne, die den Entwicklungsprozess in unterschiedliche Phasen einteilen. Diese Phasen sind zeitlich und inhaltlich terminiert. Die Fertigstellung der Software erfolgt dabei Schritt für Schritt. 

Generell gliedert sich ein solches Modell in einzelne Aktivitäten, die nacheinander abgearbeitet werden. Beim so genannten Wasserfallmodell werden diese Aktivitäten beispielsweise nur einmal durchlaufen. Beim so genannten Spiralmodell erfolgt eine mehrmalige Wiederholung, bei der die einzelnen Softwarekomponenten weiter verfeinert werden. 

Der Software Development Life-Cycle bildet sechs Phasen des Entwicklungsprozesses ab. Hierzu zählen die Anforderungsanalyse, das Design (Planung), die Umsetzung, der Test, die Veröffentlichung und die Instandhaltung. 

Mit der initialen Idee kommt die Anforderungsanalyse. Hierbei sollten die Anforderungen an die Software möglichst detailliert definiert werden. In dieser Phase sollte ebenfalls die Umsetzbarkeit der Anforderungen geprüft werden. Anschließend erfolgt die Designplanung, wobei erste Mockups und Prototypen anhand der Anforderungen erstellt werden. Die Designplanung ebnet dabei den Weg zur 3. Phase: der eigentlichen Umsetzung der Software. Bevor diese Version jedoch veröffentlich werden kann, muss die Software (auch im Hinblick auf die zu Beginn definierten Anforderungen) getestet werden. Eine Live Preview hilft beispielsweise bei der Optimierung. Wenn alle Fehler beseitig sind, kann die Software nun veröffentlicht werden. In der 6. Phase des Entwicklungsprozesses beschäftigt man sich mit der Instandhaltung. Dabei werden beispielsweise Änderungen in der Anwendung eingebaut.

Was sind typische Hürden bei einem Entwicklungsverlauf?

In erster Linie gilt es, das richtige Vorgehensmodell für den individuellen Entwicklungsprozess zu definieren, da es kein optimales und universell einsetzbares Modell gibt. 

Ein Entwicklungsprozess sollte in der Komplexität nicht unterschätzt werden. Der Prozess benötigt Zeit, Geld und Kapazität des Personals. 

Generell gilt, dass in jeder der sechs Phasen des Entwicklungsprozesses Hürden liegen, die das gesamte Projekt scheitern lassen können.