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Augmented Reality als zukunftsträchtige Technologie bietet großes Potenzial für Mitarbeiter-Trainings. Wie Hologramme die Lernbereitschaft steigern und die Qualitätssicherheit in der Autoproduktion erhöhen, erfährst du in unserem heutigen Artikel.

AR-Training – Was ist das überhaupt?

Unter Mitarbeiter-Trainings kann sich vermutlich jeder etwas vorstellen. Heute möchten wir euch zeigen, wie solche Trainings in Verbindung mit Augmented Reality noch effizienter werden. Wie das geht, möchten wir dir anhand eines Beispiels zur Bedienung von Maschinen zeigen. Im Vergleich zu einem klassischen Training können die Teilnehmer eines AR-Trainings viel schneller in die Praxis übergehen. Mit einem AR-Headset vor den Augen erscheint die zu bedienende Maschine als Hologramm im Raum. Die Teilnehmer können sich jetzt um die Maschine herumbewegen und sie von allen Seiten betrachten. Durch eine Geste mit der Hand erscheinen wichtige Infos zu den Maschinenteilen. Die Teilnehmer werden durch den Bedienungsprozess geführt und eine Stimme weist sie auf alle wichtigen Gefahren hin. Wenn sie später die echte Maschine bedienen, kann das AR-Headset sie weiterhin begleiten – indem es die Maschine erkennt und die Arbeitsschritte noch einmal mit wichtigen Hinweisen im Sichtfeld anzeigt. Fassen wir zusammen: Ein AR-Training unterstützt Teilnehmer dabei, eine bestimmte Situation realistisch zu üben. Dadurch sind sie optimal für einen sicheren Praxiseinsatz vorbereitet.

So machen AR-Trainings Sinn!

Zur Verdeutlichung haben wir zwei Beispiele von AR-Anwendungen im Business-Bereich für dich mitgebracht. So nutzt der Industriekonzern Thyssenkrupp beispielsweise das AR-Headset HoloLens bereits erfolgreich für die Wartung und Reparatur von Aufzügen. HoloLens unterstützt die Techniker dabei, Probleme zu finden und zu visualisieren. Das innovative Hilfsmittel ermöglicht Technikern freihändiges arbeiten und die Einblendung von hilfreichen Informationen in seinem Blickfeld. Augmented Reality soll hier Stress bei den Mitarbeitern reduzieren sowie deren Job sicherer und effizienter gestalten.

Der Automobilhersteller Audi nutzt Augmented Reality für die Qualitätssicherung in der Produktion. Prüfer sehen mithilfe eines AR-Headsets Hologramme mit wichtigen Prüfschritten. Das Headset erkennt außerdem relevante Bauteile, markiert sie und zeigt dazugehörige Prüfmaße an. Dadurch sollen die Prüfer keine Prüfschritte mehr vergessen und akkurater prüfen können. Einmal entwickelt, kann es in Ländern aller Welt zum Einsatz kommen und Mitarbeiter effektiver für Prüfungsabläufe trainieren.

Verschiedene Geräte für verschiedene Trainings 

Ein AR-Training kann mit verschiedenen Geräten durchgeführt werden – bei der Wahl unterscheidet man nach Anwendungsfall. Eine Möglichkeit ist die Teilnahme über ein Smartphone oder Tablet. Die Teilnehmenden starten über eine App die Kamera des Gerätes und sehen nun auf ihrem Bildschirm virtuelle Hologramme in der realen Umgebung. Der Vorteil hierbei ist, dass fast jeder bereits ein Mobilgerät besitzt und nichts zusätzlich angeschafft werden muss. Außerdem fällt den Nutzern die Bedienung über ein Mobilgerät besonders leicht, da sie das Gerät bereits gut kennen. Eine solche App lässt sich über App Stores leicht vertreiben. Ein weiterer Vorteil ist: Die Nutzer können das Gerät überall hin mitführen und auch unterwegs nutzen. Denkbar ist zum Beispiel auch die Nutzung bei Wartungs- oder Reparatur-Einsätzen von Maschinen. 

Eine andere Möglichkeit zur Teilnahme an einem AR-Training sind die bereits erwähnten AR-Headsets. Die Teilnehmer ziehen sie wie eine Brille auf bekommen in ihrem unmittelbaren Sichtfeld virtuelle Inhalte angezeigt. Ein klarer Vorteil hiervon: Die speziell für AR entwickelte Hardware ermöglicht anspruchsvollere Anwendungen und eine verbesserte Orientierung im Raum. Außerdem können die Nutzer mit einem Headset dank Sprach- und Gestenerkennung freihändig teilnehmen – wodurch die Erfahrung deutlich realistischer und immersiver wird. Ein Nachteil ist jedoch die Anschaffung der Geräte oder anfallende Mietgebühren.

Headset ist nicht gleich Headset

Wenn die Entscheidung auf ein AR-Headset gefallen ist, gilt es noch zu entscheiden, welches das sinnvollste ist. Es gibt Brillen, wie Google Glass, die lediglich ein kleines Display integriert haben. Diese sind eher für zweidimensionale Inhalte, wie Bilder und Schrift gedacht. Ein großer Bruder ist beispielsweise das komplexere Headset Microsoft HoloLens. Mit seinen zwei größeren Displays ermöglicht es die faszinierende Darstellung von realistischen 3D-Hologrammen im Raum.

Wann empfehlen sich AR-Trainings besonders?

Grundsätzlich lässt sich sagen, dass ein AR-Training besonders Sinn macht, wenn eine reale Umgebung eingebunden wird – Wie im Beispiel der Qualitätssicherung bei Audi. Ein AR-Training muss aber auch nicht an der direkten Maschine durchgeführt werden, sondern kann überall stattfinden. Die Teilnehmer können an einem Hologramm lernen, welches die jeweilige Maschine simuliert. So bleibt die Maschine im Trainingsprozess verschont und es werden Schäden durch Lehrlinge vermieden. AR-Trainings empfehlen sich außerdem besonders für Branchen, die in einem ständigen Wandel sind. Denn die Software kann höchst individuell an unterschiedliche Anforderungen angepasst werden. Ein weiterer Faktor ist der Lernprozess – denn vor allem theoretische Inhalte lassen sich oftmals nur schwerfällig vermitteln. Augmented Reality kann hier sehr spielerisch eingesetzt werden und durch den erhöhten Spaßfaktor die Lernbereitschaft enorm steigern. 

AR-Trainings versus VR-Trainings

Trainings können auch in Virtual Reality (VR) durchgeführt werden. Ein VR-Training braucht keine spezielle Umgebung und kann deshalb immer ortsunabhängig durchgeführt werden. Für eine VR-Erfahrung ist jedoch ein Headset zwingend erforderlich. Als Entschädigung für die Anschaffung ermöglicht ein VR-Headset starke Immersion. In der virtuellen Realität lassen sich alle beliebigen Umgebungen und Elemente realitätsnah simulieren. Wie du bereits gelernt hast, funktioniert AR hingegen auch mit dem Smartphone oder Tablet und lässt sich dadurch besser skalieren. Da AR die reale Umgebung integriert, entsteht bei den Teilnehmern ein besseres Verständnis für die Größenverhältnisse – das ist jedoch nicht in jedem Fall notwendig.

Dein erster Schritt in Richtung AR-Training

Du überlegst AR-Trainings in deinem Unternehmen zu etablieren? Wenn du bisher ungeklärte Fragen hast oder eine Beratung wünschst, melde dich gerne bei den AR-Experten von World of VR – Wir freuen uns auf dich!

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Suhail Ahmad – Individual Solutions & Business Development

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